Budgetplaner Hochzeit: Budget aufteilen und Ausgaben verfolgen

Kurz gesagt: Ein guter Budgetplan für die Hochzeit hat 3 Schritte: 1. Gesamtbudget festlegen. 2. Budget auf die Bereiche verteilen (Location und Essen bekommen etwa 40 bis 45 %). 3. Jede Ausgabe sofort eintragen. Plant immer 8 bis 10 % Puffer ein.

Budgetplaner Hochzeit

Gib euer Gesamtbudget ein. Der Planer teilt es sinnvoll auf. Trag danach ein, was ihr schon ausgegeben habt, und seht sofort, wie viel noch übrig ist.

BereichAnteilGeplantAusgegebenRest
Summe100 %

Die Aufteilung beruht auf den durchschnittlichen Ausgaben deutscher Paare 2026. Der Puffer (8 %) ist für Überraschungen, denn fast jede Hochzeit wird etwas teurer als geplant.

So nutzt ihr den Budgetplaner

  1. Tragt oben euer Gesamtbudget ein. Das ist das Geld, das ihr ausgeben wollt und könnt.
  2. Der Planer zeigt euch sofort, wie viel ihr für jeden Bereich ungefähr einplanen solltet.
  3. Sobald ihr etwas bucht oder bezahlt, tragt ihr den Betrag bei Ausgegeben ein.
  4. Die Spalte Rest zeigt, wie viel noch übrig ist. Wird eine Zahl rot, habt ihr in diesem Bereich zu viel ausgegeben. Dann müsst ihr woanders sparen.

Tipp: Der Online-Planer speichert keine Daten. Wenn ihr eure Ausgaben dauerhaft festhalten wollt, nehmt unsere kostenlose Excel-Vorlage.

Wie viel Budget braucht ihr überhaupt?

So findet ihr euer Budget in 3 Fragen:

  1. Wie viel Geld habt ihr gespart? Zählt nur Geld, das ihr wirklich ausgeben könnt, ohne dass es danach knapp wird.
  2. Wie viel könnt ihr bis zur Hochzeit noch sparen? Beispiel: 12 Monate × 400 € = 4.800 €.
  3. Gibt die Familie etwas dazu? Fragt früh und ehrlich nach. Plant nur fest ein, was zugesagt ist.

Beispiel: 8.000 € gespart + 4.800 € noch sparen + 3.000 € von den Eltern = 15.800 € Budget.

Die Aufteilung erklärt

BereichAnteilBei 15.000 €
Location & Catering42 %6.300 €
Brautkleid, Anzug & Styling11 %1.650 €
Fotograf & Video9 %1.350 €
Blumen & Dekoration8 %1.200 €
Puffer8 %1.200 €
Musik7 %1.050 €
Eheringe5 %750 €
Trauung4 %600 €
Einladungen2 %300 €
Torte2 %300 €
Transport2 %300 €

Diese Prozente sind ein Startpunkt. Euch ist Musik wichtiger als Blumen? Dann schiebt Geld von einem Bereich in den anderen. Wichtig ist nur: Die Summe bleibt gleich.

3 goldene Regeln für euer Hochzeitsbudget

  1. Erst Budget, dann Gästeliste, dann Location. Nicht umgekehrt. Wer sich zuerst in ein Schloss verliebt, sprengt oft das Budget.
  2. Top 3 festlegen. Schreibt auf, welche 3 Dinge euch am wichtigsten sind. Dort gebt ihr mehr aus, beim Rest spart ihr.
  3. Versteckte Kosten einplanen: Trinkgeld, Porto, Anfahrt der Dienstleister, Übernachtung, Essen für den Fotografen, Änderungen am Kleid.

Noch kein Budget? Rechnet zuerst aus, was eure Hochzeit ungefähr kostet.

Häufige Fragen

Wie teile ich mein Hochzeitsbudget richtig auf?

Als Faustregel: 40 bis 45 % für Location und Essen, rund 10 % für Fotograf und Video, rund 10 % für Outfits, 5 bis 8 % für Musik, 5 % für Ringe, 8 % für Blumen und Deko und 8 bis 10 % als Puffer.

Wie viel Puffer sollte man bei einer Hochzeit einplanen?

Plant 8 bis 10 % des Budgets als Puffer ein. Fast jede Hochzeit wird teurer als gedacht, zum Beispiel durch mehr Gäste, Trinkgeld oder Extras.

Wann sollte man mit dem Budgetplan anfangen?

Ganz am Anfang, noch bevor ihr die Location bucht. Das Budget entscheidet, wie viele Gäste und welche Location möglich sind.

Quellen